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Meine Endometriose-Geschichte – endlich eine Antwort auf jahrelange Schmerzen

Viele Jahre lang dachte ich, dass meine Beschwerden irgendwie normal sein müssen.

Schließlich hört man als Frau immer wieder, dass Regelschmerzen eben dazugehören. Dass Stimmungsschwankungen normal sind. Dass man während des Zyklus auch mal müde oder erschöpft sein darf.

Doch tief in mir wusste ich, dass etwas nicht stimmt.

Schon lange hatte ich das Gefühl, dass mein Körper gegen etwas kämpft, das niemand sehen konnte.

Mein Eisprung war oft schlimmer als meine eigentliche Periode.

Die Schmerzen zogen sich nicht nur über ein paar Stunden, sondern häufig über mehrere Tage. Manchmal hatte ich das Gefühl, mein gesamter Unterleib steht unter Spannung. Jeder Schritt, jede Bewegung erinnerte mich daran, dass etwas nicht in Ordnung war.

Doch die Schmerzen waren nur ein Teil des Problems.

Mit der Zeit kamen viele weitere Beschwerden dazu.

Ich war oft müde, obwohl ich ausreichend geschlafen hatte.

Ich fühlte mich erschöpft, obwohl mein Alltag gar nicht außergewöhnlich anstrengend war.

Dazu kamen Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Traurigkeit und Tage, an denen ich mich einfach nur zurückziehen wollte.

Manchmal fühlte ich mich, als hätte mir jemand den Stecker gezogen.

Während andere scheinbar mühelos ihren Alltag meisterten, musste ich meine Energie ständig einteilen.

Es gab Tage, an denen ich nur funktionieren konnte.

Und es gab Tage, an denen selbst kleine Aufgaben zu viel waren.

Besonders schwierig war, dass man die Schmerzen von außen nicht sehen konnte.

Viele Menschen sahen nur eine Frau, die gesund aussah.

Niemand sah die schlaflosen Nächte.

Niemand sah die Tränen vor Schmerzen.

Niemand sah die Erschöpfung, die mich oft begleitete.

Oft begann ich sogar selbst an mir zu zweifeln.

War ich vielleicht zu empfindlich?

Stellte ich mich an?

War das wirklich noch normal?

Heute weiß ich, dass viele Frauen mit Endometriose genau diese Gedanken kennen.

Der lange Weg zur Diagnose

Wie viele andere Frauen lief auch ich über Jahre von Termin zu Termin.

Immer wieder hoffte ich auf Antworten.

Immer wieder hoffte ich darauf, dass endlich jemand die Ursache meiner Beschwerden findet.

Doch häufig bekam ich zu hören, dass alles unauffällig sei.

Oder dass starke Schmerzen während des Zyklus eben vorkommen können.

Manchmal hatte ich das Gefühl, nicht wirklich ernst genommen zu werden.

Dabei wusste ich selbst am besten, wie sehr mich die Beschwerden belasteten.

Die Schmerzen verschwanden nicht.

Die Erschöpfung blieb.

Mein Körper sendete weiterhin Signale, die ich nicht ignorieren konnte.

Trotzdem dauerte es lange, bis ich endlich die richtige Diagnose bekam.

Die Bauchspiegelung brachte die Wahrheit ans Licht

Erst durch eine Bauchspiegelung bekam ich die Antwort, nach der ich so viele Jahre gesucht hatte.

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit davor.

Da war die Hoffnung, endlich Gewissheit zu bekommen.

Aber auch die Angst vor dem, was man finden könnte.

Nach der Operation kam die Bestätigung:

Endometriose!!!

Plötzlich hatte all das einen Namen.

Die jahrelangen Schmerzen.

Die Erschöpfung.

Die Beschwerden rund um den Eisprung.

Die vielen Fragen.

Während der Operation zeigte sich das tatsächliche Ausmaß der Erkrankung.

Endometrioseherde wurden an der Blase, an den Eierstöcken und an der Gebärmutter gefunden.

Zusätzlich fanden sich tiefe Herde im Beckenbereich.

Als ich das erfuhr, war das zunächst ein Schock.

Doch gleichzeitig spürte ich etwas, das ich lange nicht mehr gespürt hatte:

Erleichterung.

Nicht weil ich krank war.

Sondern weil ich endlich wusste, dass ich mir die Schmerzen nicht eingebildet hatte.

Mein Körper hatte die ganze Zeit versucht, mir etwas zu sagen.

Und endlich hatte jemand zugehört.

Mein Leben nach der Diagnose

Die Diagnose hat nicht alle Probleme sofort gelöst.

Aber sie hat mir geholfen, meinen Körper besser zu verstehen.

Heute weiß ich, warum bestimmte Phasen des Zyklus für mich so belastend waren.

Ich weiß, warum ich mich oft so erschöpft gefühlt habe.

Und ich weiß, dass ich lernen darf, besser auf meinen Körper zu hören.

Endometriose hat mein Leben verändert.

Sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Beschwerden ernst zu nehmen.

Wie wichtig es ist, weiter nach Antworten zu suchen.

Und wie wichtig es ist, sich nicht einreden zu lassen, dass starke Schmerzen einfach normal sind.

Warum ich diesen Blog gegründet habe

Genau deshalb gibt es diesen Blog.

Ich möchte meine Erfahrungen teilen.

Ich möchte Frauen Mut machen, auf ihren Körper zu hören.

Und ich möchte zeigen, dass niemand mit diesen Sorgen und Schmerzen alleine ist.

Wenn meine Geschichte auch nur einer Frau hilft, sich ernst zu nehmen und weiter nach Antworten zu suchen, dann hat sich das Teilen meiner Erfahrungen bereits gelohnt.

Denn heute weiß ich:

Die Schmerzen waren nicht normal.

Und ich war damit nie allein.

Meine Geschichte ist der Grund für Frauenfunke.

Hier teile ich meine Erfahrungen mit Endometriose, Ernährung und Frauengesundheit, um anderen Frauen Mut zu machen und hilfreiche Informationen weiterzugeben.