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PMS und Hormone – wenn Körper, Geist und Seele aus dem Gleichgewicht geraten

Viele Frauen kennen es:

Kurz vor der Periode verändert sich plötzlich etwas.

Man fühlt sich empfindlicher, gereizter, müder oder emotionaler als sonst. Manchmal kommen Heißhunger, Schlafprobleme oder Unterleibsschmerzen hinzu.

Während manche Frauen nur leichte Beschwerden bemerken, können die Symptome bei anderen den Alltag erheblich beeinflussen.

Hinter diesen Veränderungen stehen häufig unsere Hormone.

Was ist PMS?

PMS steht für Prämenstruelles Syndrom.

Damit werden körperliche und emotionale Beschwerden bezeichnet, die in den Tagen oder Wochen vor der Periode auftreten können.

Die Beschwerden verschwinden meist mit Beginn der Menstruation oder kurz danach wieder.

PMS ist sehr häufig und kann Frauen in jedem Alter betreffen.

Die Intensität der Beschwerden kann von Zyklus zu Zyklus unterschiedlich sein.

Die Rolle unserer Hormone

Hormone sind die Botenstoffe unseres Körpers.

Sie beeinflussen zahlreiche Abläufe und sorgen dafür, dass viele Prozesse überhaupt funktionieren.

Dazu gehören unter anderem:

  • Zyklus und Eisprung
  • Schlaf
  • Energie
  • Stimmung
  • Konzentration
  • Stoffwechsel
  • Haut
  • Verdauung
  • Fruchtbarkeit

Schon kleine Veränderungen im Hormonhaushalt können spürbare Auswirkungen auf unser Wohlbefinden haben.

Besonders die Hormone Östrogen und Progesteron spielen im weiblichen Zyklus eine wichtige Rolle.

Im Laufe eines Monats steigen und fallen diese Hormone ständig.

Genau diese Schwankungen können dazu beitragen, dass sich manche Frauen vor ihrer Periode körperlich und emotional anders fühlen.

Einfluss auf den Körper

Hormone beeinflussen nahezu jedes Organ unseres Körpers.

Deshalb können hormonelle Schwankungen viele unterschiedliche Beschwerden verursachen.

Zu den häufigsten körperlichen Symptomen gehören:

  • Unterbauchschmerzen
  • Brustspannen
  • Wassereinlagerungen
  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Heißhunger
  • Gelenk- und Muskelschmerzen

Viele Frauen berichten außerdem davon, dass sie sich kurz vor ihrer Periode deutlich weniger belastbar fühlen.

Einfluss auf den Geist

Hormone beeinflussen nicht nur unseren Körper, sondern auch unser Gehirn.

Deshalb können hormonelle Veränderungen Auswirkungen auf:

  • Konzentration
  • Aufmerksamkeit
  • Gedächtnis
  • Motivation
  • Belastbarkeit

haben.

Manche Frauen fühlen sich vor ihrer Periode vergesslicher oder können sich schlechter konzentrieren.

Andere haben das Gefühl, schneller überfordert zu sein oder weniger Energie für den Alltag zu besitzen.

Einfluss auf die Seele

Besonders deutlich spüren viele Frauen die Auswirkungen hormoneller Veränderungen auf ihre Gefühle.

Typische emotionale Beschwerden können sein:

  • Reizbarkeit
  • Traurigkeit
  • Nervosität
  • innere Unruhe
  • Stimmungsschwankungen
  • Ängste
  • erhöhte Sensibilität
  • Rückzugsbedürfnis

Manchmal reichen schon kleine Situationen aus, um starke Gefühle auszulösen.

Viele Frauen erkennen sich in dieser Zeit selbst kaum wieder.

Das kann belastend sein, besonders wenn Familie, Freunde oder Kollegen diese Veränderungen nicht nachvollziehen können.

PMS und Endometriose

Viele Frauen mit Endometriose berichten zusätzlich über starke PMS-Beschwerden.

Dazu gehören häufig:

  • ausgeprägte Erschöpfung
  • Stimmungsschwankungen
  • Unterbauchschmerzen
  • Schlafprobleme
  • emotionale Belastung

Da Endometriose selbst bereits eine große Herausforderung sein kann, werden die Tage vor der Periode oft als besonders anstrengend empfunden.

Was kann helfen?

Jede Frau ist unterschiedlich.

Dennoch berichten viele Betroffene von positiven Erfahrungen durch:

  • ausreichend Schlaf
  • regelmäßige Bewegung
  • Stressreduktion
  • Entspannungsübungen
  • ausgewogene Ernährung
  • ausreichend Eiweiß
  • ausreichend Flüssigkeit
  • bewusste Pausen im Alltag

Wichtig ist vor allem, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich in belastenden Phasen nicht zusätzlich unter Druck zu setzen.

Meine Erfahrung

Auch ich kenne die Herausforderungen von PMS und hormonellen Schwankungen.

Neben den Schmerzen durch die Endometriose begleiteten mich oft Erschöpfung, Reizbarkeit und starke Stimmungsschwankungen.

Manchmal fühlte ich mich traurig oder überfordert, ohne genau erklären zu können warum.

Erst mit der Zeit verstand ich, wie eng Hormone, Zyklus und Wohlbefinden miteinander verbunden sind.

Heute versuche ich, meinem Körper mehr Ruhe zu geben und die Signale ernst zu nehmen, die er mir sendet.

Denn unser Körper arbeitet nicht gegen uns – oft versucht er uns einfach zu zeigen, dass er Unterstützung braucht.

Hinweis: Die Inhalte auf dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln meine persönlichen Erfahrungen und Recherchen wider. Sie ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch Ärzte oder andere medizinische Fachpersonen. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine Ärztin

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