Viele Frauen kennen ihren Zyklus vor allem durch ihre Periode.

Doch tatsächlich passiert während eines Zyklus viel mehr.

Hormone verändern sich ständig und beeinflussen nicht nur die Fortpflanzung, sondern auch Energie, Stimmung, Schlaf, Hunger, Haut und Wohlbefinden.

Deshalb kann es völlig normal sein, dass wir uns nicht jeden Tag gleich fühlen.

Jede Frau erlebt ihren Zyklus anders

Bevor wir die einzelnen Phasen anschauen, ist mir ein Punkt besonders wichtig:

Nicht jede Frau erlebt ihren Zyklus gleich.

Manche Frauen spüren ihren Eisprung deutlich.

Andere bemerken kaum Veränderungen.

Auch PMS, Energielevel oder Stimmungsschwankungen können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.

Deshalb geht es nicht darum, perfekt zu funktionieren, sondern den eigenen Körper besser kennenzulernen.

Phase 1: Die Menstruation

Der Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Periode.

Während dieser Zeit wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen.

Viele Frauen fühlen sich in dieser Phase müder oder haben weniger Energie.

Mögliche Beschwerden können sein:

  • Unterleibsschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Erschöpfung

Natürlich erlebt jede Frau ihre Periode anders.

Phase 2: Die Follikelphase

Nach der Periode beginnt die sogenannte Follikelphase.

Der Körper bereitet sich auf einen möglichen Eisprung vor.

In dieser Phase steigt das Östrogen langsam an.

Viele Frauen berichten, dass sie sich nun:

  • energiegeladener fühlen
  • motivierter sind
  • leistungsfähiger sind
  • mehr Lust auf Bewegung haben

Oft wird diese Phase als die aktivste Zeit des Zyklus beschrieben.

Phase 3: Der Eisprung

Der Eisprung findet ungefähr in der Mitte des Zyklus statt.

Dabei wird eine Eizelle freigesetzt.

Einige Frauen bemerken den Eisprung deutlich.

Mögliche Anzeichen können sein:

  • Ziehen im Unterbauch
  • Brustspannen
  • vermehrter Ausfluss
  • Veränderungen der Stimmung

Meine persönliche Erfahrung

Für mich war der Eisprung oft deutlich belastender als die eigentliche Periode.

Die Schmerzen konnten mehrere Tage anhalten und manchmal fühlte es sich an, als würde mein ganzer Körper darauf reagieren.

Lange Zeit dachte ich, dass das vielleicht normal sei.

Heute weiß ich, dass viele Frauen mit Endometriose ähnliche Erfahrungen machen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass starke Eisprungschmerzen immer Endometriose bedeuten.

Trotzdem lohnt es sich, Beschwerden ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen.

Phase 4: Die Lutealphase

Nach dem Eisprung beginnt die zweite Zyklushälfte.

In dieser Phase steigt das Hormon Progesteron an.

Viele Frauen fühlen sich zunächst ausgeglichen.

Kurz vor der Periode können jedoch Veränderungen auftreten.

Mögliche Beschwerden sind:

  • Müdigkeit
  • Heißhunger
  • Reizbarkeit
  • Wassereinlagerungen
  • Schlafprobleme
  • Stimmungsschwankungen

Auch hier gilt:

Nicht jede Frau erlebt diese Beschwerden.

Zyklus, Endometriose und Hormone

Viele Frauen mit Endometriose bemerken, dass ihre Beschwerden im Laufe des Zyklus schwanken.

Schmerzen, Verdauung, Energie oder Stimmung können sich je nach Zyklusphase verändern.

Deshalb kann es hilfreich sein, den eigenen Zyklus zu beobachten.

Ein Zykluskalender oder eine App können dabei unterstützen, Zusammenhänge besser zu erkennen.

Den eigenen Rhythmus kennenlernen

Früher habe ich oft versucht, jeden Tag gleich leistungsfähig zu sein.

Heute weiß ich, dass mein Körper nicht jeden Tag dieselben Bedürfnisse hat.

Manche Tage laden mich dazu ein, aktiv zu sein.

An anderen Tagen brauche ich mehr Ruhe.

Je besser ich meinen Zyklus kennengelernt habe, desto verständlicher wurden viele Signale meines Körpers.

Und genau darum geht es für mich:

Nicht gegen den eigenen Körper zu arbeiten, sondern ihn besser zu verstehen.

Einige Frauen berichten in diesen Phasen auch über einen Endo Belly. Mehr dazu erfährst du hier: Endo Belly – wenn der Bauch plötzlich anschwillt und niemand versteht warum.

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Hinweis: Die Inhalte auf dieser Website dienen ausschließlich der allgemeinen Information und spiegeln meine persönlichen Erfahrungen und Recherchen wider. Sie ersetzen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch Ärzte oder andere medizinische Fachpersonen. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen wende dich bitte an einen Arzt oder eine Ärztin


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